Gesunde Führungskräfte, gesundes Team! 

Warum Vorsorge für das Management entscheidend ist

Thomas Müller, Abteilungsleiter in einem mittelständischen Wiener Technologieunternehmen, starrte auf die neuesten Zahlen. Die Produktivität seines Teams war im letzten Quartal um fast 15 Prozent gesunken, während die krankheitsbedingten Fehlzeiten einen neuen Höchststand erreicht hatten. Er spürte den Druck von der Geschäftsführung, die Ergebnisse erwartete. Gleichzeitig sah er die wachsende Erschöpfung in den Gesichtern seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Lange Arbeitstage, enge Deadlines und der ständige Wandel im Markt hinterließen ihre Spuren. Was er jedoch am wenigsten wahrnahm, war die Last auf seinen eigenen Schultern. Die Nächte wurden kürzer, der Kaffee am Morgen stärker und das Gefühl, dem Ganzen nicht mehr gewachsen zu sein, immer präsenter. Herr Müller war ein Paradebeispiel für eine moderne Führungskraft, die versucht, alle Bälle in der Luft zu halten, dabei aber die wichtigste Ressource aus den Augen verliert: die eigene Gesundheit und die seines Teams.

Die stille Pandemie in unseren Büros: Psychische Belastung am Arbeitsplatz

Die Geschichte von Herrn Müller ist kein Einzelfall. In den Büros und Betriebsstätten in Wien, Niederösterreich und ganz Europa spielt sich eine stille Pandemie ab. Psychische Belastungen wie Stress, Burnout und Angststörungen sind auf dem Vormarsch und haben sich zu einer der größten Herausforderungen für die moderne Arbeitswelt entwickelt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm: Weltweit gehen jährlich schätzungsweise 12 Milliarden Arbeitstage aufgrund von Depressionen und Angststörungen verloren. Das kostet die Weltwirtschaft eine Billion US-Dollar an Produktivitätsverlusten [1].
Auch in Österreich zeichnen die Zahlen ein düsteres Bild. Psychische Erkrankungen sind für einen immer größeren Anteil der Krankenstände verantwortlich. Die durchschnittliche Dauer einer Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychischer Diagnosen liegt bei alarmierenden 32,9 Tagen [2]. Diese Zahlen verdeutlichen, dass es sich hierbei nicht um Einzelschicksale handelt, sondern um ein strukturelles Problem, das für Unternehmen ein Risiko darstellt.

Der Schlüssel zur Veränderung: Der immense Einfluss von Führung

Wo liegt der Schlüssel zur Lösung dieses Problems? Die Antwort ist eindeutig und wird durch zahlreiche Studien untermauert: bei den Führungskräften. Das Verhalten von Vorgesetzten ist einer der mächtigsten Hebel für die Gesundheit, die Motivation und die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitenden. Eine umfassende Forschungsstudie der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat den Einfluss von Führung auf die Mitarbeitergesundheit eindrucksvoll beziffert. Demnach kann das Führungsverhalten 8-30 % der emotionalen Erschöpfung und sogar rund 50 % der Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten erklären [3].
„Führungskräfte haben einen erheblichen Einfluss auf Organisationsstrukturen, betriebliche Rahmenbedingungen und das persönliche Miteinander im Unternehmen und dadurch auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten." [3]

Eine ungesunde Führungskultur, geprägt von übermäßigem Druck, mangelnder Wertschätzung, unklarer Kommunikation oder fehlender Unterstützung, wirkt wie ein Brandbeschleuniger für psychische Belastungen. Umgekehrt ist eine gesunde, gesundheitsfördernde Führung der wirksamste Schutzschild. Sie schafft ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen nicht nur produktiv, sondern auch gesund und motiviert bleiben können.

Gesunde Führung ist kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung

Gesunde Führung ist kein vager Esoterik-Begriff, sondern ein konkretes Set an Verhaltensweisen und Haltungen. Es geht darum, als Führungskraft nicht nur auf Zahlen und Ziele zu achten, sondern den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Die WHO empfiehlt gezielte Trainings für Manager, um deren Kompetenzen in diesem Bereich zu stärken [1]. Zu den Kernkompetenzen einer gesunden Führungskraft gehören:

  • Unterstützung und Fürsorge: Echte Anteilnahme am Wohlbefinden der Mitarbeiter zeigen, ein offenes Ohr für Probleme haben und aktiv Unterstützung anbieten.
  • Wertschätzung und Anerkennung: Leistungen und Anstrengungen regelmäßig und aufrichtig anerkennen. Ein einfaches „Danke" kann Wunder wirken.
  • Transparenz und Kommunikation: Klar und offen über Ziele, Erwartungen und Veränderungen kommunizieren, um Unsicherheit und Ängste zu reduzieren.
  • Partizipation und Autonomie: Mitarbeitern Freiräume geben, Verantwortung übertragen und sie in Entscheidungsprozesse einbeziehen.
  • Work-Life-Balance vorleben: Selbst auf eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Privatleben achten und dies auch den Mitarbeitern ermöglichen. Wer selbst bis spät in die Nacht E-Mails schreibt, sendet die falschen Signale.
  • Vorbildfunktion wahrnehmen: Die eigene Gesundheit ernst nehmen und präventive Maßnahmen wie Vorsorgeuntersuchungen aktiv nutzen. Nur wer auf sich selbst achtet, kann auch für andere sorgen.
     


Vorsorge: Gesetzliche Pflicht und unternehmerische Chance

Was viele nicht wissen: Die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz ist in Österreich keine freiwillige Leistung, sondern gesetzlich verankert. Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) verpflichtet Arbeitgeber, für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz ihrer Beschäftigten zu sorgen [4]. Die Verordnung über die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz (VGÜ) regelt die Details für Eignungs- und Folgeuntersuchungen, insbesondere bei Tätigkeiten mit besonderen Gesundheitsrisiken [5].
Anstatt dies nur als lästige Pflicht zu sehen, sollten Sie es als Chance begreifen. Indem Sie proaktiv in die Gesundheit Ihrer Führungskräfte investieren, zeigen Sie nicht nur soziale Verantwortung, sondern sichern sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Gesunde Führungskräfte sind motivierter, leistungsfähiger und tragen eine positive Kultur in ihre Teams.

Der ROI von Prävention: Jeder Euro zahlt sich aus

Die Implementierung einer gesunden Führungskultur ist ein zentraler Baustein eines strategischen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Längst ist bewiesen, dass Investitionen in die Gesundheit der Belegschaft eine der profitabelsten Entscheidungen ist, die ein Unternehmen treffen kann. Zahlreiche Studien belegen einen beeindruckenden Return on Investment (ROI) von durchschnittlich 1:3. Das bedeutet: Jeder Euro, der in qualifizierte BGM-Maßnahmen investiert wird, bringt dem Unternehmen drei Euro zurück: durch geringere Krankenstände, weniger Fluktuation und eine höhere Produktivität [6].
Gerade für Führungskräfte sind solche Maßnahmen entscheidend. Sie stehen oft unter doppelter Belastung: dem Druck von oben und der Verantwortung für ihr Team. Wenn eine Führungskraft ausfällt, hat das weitreichende Konsequenzen für das gesamte Unternehmen. Deshalb ist es unerlässlich, gerade das Management gezielt zu unterstützen.

Die Lösung für Wiener und Niederösterreichische Unternehmen: Gezielte Vorsorge für Führungskräfte

Genau hier setzt das Vorsorgeinstitut Dr. Petra Fabritz an. Ich verstehe die besonderen Herausforderungen, denen Führungskräfte ausgesetzt sind. Unsere exklusiven Vorsorge-Pakete – Plus, Gold, Platin und Diamant – sind speziell darauf ausgerichtet, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Managern nachhaltig zu sichern. Im Rahmen einer umfassenden Vorsorgeuntersuchung analysieren wir den individuellen Gesundheitszustand und identifizieren frühzeitig Risikofaktoren, sowohl physischer als auch psychischer Natur.
Unsere Leistungen sind mehr als nur ein Check-up. Sie sind ein strategisches Werkzeug zur Prävention:
 

Untersuchung

Präventiver Nutzen

Umfassende LabordiagnostikFrüherkennung von Stoffwechselerkrankungen, Vitaminmangel oder Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Leiden.
EKG und Belastungs-EKGÜberprüfung der Herzgesundheit unter Belastung zur Prävention von Herzinfarkten und anderen kardiologischen Problemen.
Hochmoderner UltraschallDetaillierte Einblicke in den Zustand von Herz, Schilddrüse, Carotis und Bauchorganen zur Früherkennung von Veränderungen.
SpirometrieMessung der Lungenfunktion zur frühzeitigen Diagnose von Atemwegserkrankungen, wichtig für Raucher und bei hoher Schadstoffbelastung.
BioimpedanzmessungAnalyse der Körperzusammensetzung (Muskel-, Fett-, Wasseranteil) als Basis für eine gezielte Lebensstilberatung.

Auf Basis der Ergebnisse erhalten Ihre Führungskräfte eine detaillierte ärztliche Beratung sowie eine individuelle Lebensstilberatung, um ihre Gesundheit proaktiv zu managen. Denn gesunde Führungskräfte sind die Basis für ein gesundes und erfolgreiches Unternehmen.

Handeln Sie jetzt für eine gesunde Zukunft Ihres Unternehmens!

Die Zahlen lügen nicht. Die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter und insbesondere Ihrer Führungskräfte ist Ihr wertvollstes Kapital. Warten Sie nicht, bis die unsichtbare Last zu einem unüberwindbaren Problem wird. Investieren Sie jetzt in eine Kultur der gesunden Führung und in die präventive Gesundheitsvorsorge für Ihr Management.

Kontaktieren Sie uns noch heute für eine unverbindliche Beratung zu unseren Vorsorge-Paketen für Unternehmen in Wien und Niederösterreich. Gemeinsam schaffen wir ein Arbeitsumfeld, in dem Ihre Mitarbeiter und Ihr Unternehmen aufblühen.
 

Quellen:

  1. Weltgesundheitsorganisation (WHO) – Mental Health at Work - https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/mental-health-at-work
  2. Statista – Psychische Erkrankungen in Österreich - https://de.statista.com/themen/1318/psychische-erkrankungen/
  3. Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW ) – Führung und Gesundheit - https://www.bgw-online.de/resource/blob/22320/0e52093654741fec414e61b97f5ad85f/bgw04-07-014-fuehrung-gesundheit-bericht-data.pdf
  4. Arbeitsinspektion Österreich – Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz: Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz - https://www.arbeitsinspektion.gv.at/Zentrale_Dokumente/Uebergreifende_Themen/aschg_b.pdf
  5. Arbeitsinspektion Österreich – Verordnung über die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz (VGÜ 2024 ) - https://www.arbeitsinspektion.gv.at/Gesundheit_im_Betrieb/Gesundheitsueberwachung/Gesundheitsueberwachung.html
  6. Initiative Gesundheit und Arbeit (iga ) – iga.Report 40: Wirksamkeit und Nutzen von Gesundheitsförderung und Prävention - www.iga-info.de/veroeffentlichungen/